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 Ein Herz muss nicht schlagen, um lieben zu können 
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Beitrag Ein Herz muss nicht schlagen, um lieben zu können
Der Wind blies heftig gegen das Banner, dennoch war die Aufschrift klar zu erkennen. „großer Prinzessinnenball“, die weltweit größte Veranstaltung für jugendliche Aristokratinnen, um sich mit ihres gleichen zu treffen, über die Politik ihrer Väter (oder Mütter) zu philosophieren und sich die neueste Mode für die Frau von edlem Geblüht anzusehen.
Rolan hatte es aufgegeben, sich gegen ihren Griff zu wehren und ließ sich von ihr weiter in Richtung der Stände ziehen. Nicht zu glauben, was das Mädchen für Kräfte entwickeln konnte. „Sollte nicht doch lieber ich die Führung übernehmen?“ Inzwischen waren sie mitten im Gedränge. So gefesselt viel es ihm schwer, mit Niemanden zusammen zustoßen. „Du? Nein, dass schaffe ich auch. Außerdem mache ich ab hier sowieso alleine weiter.“ „Was? Aber Conia! Dein Vater hat mich hierher geschickt, um auf dich aufzu..“ Da war es passiert! Mit wem er zusammengestoßen war, sah Rolan nicht mehr, der Schock hatte ihn glatt von den Füßen gerissen. Zwei intensiv grüne Augen waren alles, was er noch von ihr erhaschen konnte. Ihre Begleiter konnte er dafür umso deutlicher sehen. Die dunkle Robe zeichnete einen von ihnen als Magier aus. Trotz seiner weit ins Gesicht gezogenen Kapuze war der geringschätzige Blick, denn er Rolan zuwarf, bevor er sich wieder seiner Schutzbefohlenen zu wand, deutlich zu erkennen. Die zwei in dunklen Stahl gekleideten Soldaten schienen auch zu ihr zu gehören. Im Gegensatz zum Magier schienen sie sowohl Rolan, als auch den Zusammenstoß, nicht bemerkt zu haben.
„Tollpatsch!“ Conias Finger legten sich um seinen Arm, und mit einen kräftigen Ruck stand Rolan wieder auf den Beinen. „Ich sehe schon, ohne dich bin ich hier wirklich verloren.“ Okay, nach der Sache konnte er dem nicht mehr viel entgegensetzten. „Aber dein Vater..“ „Wird davon nie etwas erfahren wen du die Klappe hältst.“ Rolan wollte etwas darauf erwidern, aber Conia war bereits in der Menge verschwunden. Für einen Moment glaubte er, ihr blondes Haar sehen zu können, doch dann verlor er es wieder in den Massen.
Rolan steuerte auf einen der Freiluftbierstände zu, die man in weiser Voraussicht nah Zufahrtsstraße aufgestellt hatte. Die Tische waren bereits von Männern umringt, die allesamt sehr nach Soldaten aussahen. Scheinbar war er nicht der einzige Leibwächter, dessen Schützling es bevorzugte, alleine weiter zugehen. „Was darf es den sein, mein Herr?“ Der Standbesitzer, ein für einen Wirt recht schlanker Mann, Stellte schon mal einen Bierkrug auf den Tresen. Was sollte man an einem Stand wie diesem auch anderes bestellen? „ Ein Herbes.“ Rolan legte drei Kupfermünzen auf den Tresen, nahm sein Bier in Empfang und ließ seinen Blick durch die Menge schweifen. Die ein oder andere Adlige bekam Er dabei durchaus zu sehen, denn Großteil der Masse bildeten aber ihre Aufpasser. Soweit er erkennen konnte, waren direkt nach den Menschen die Dunkelelfen die am meisten vertretende Spezies. Natürlich in erster Linie dunkelelfische Wachen. Hatte Conia nicht letzte Woche davon geschwärmt, wie viel freier die Frauen dieses Volkes sind? Zumindest was ihre Bewegungsfreiheit angeht, scheint sie sich geirrt zu haben....
Ein salziger, verführerischer Duft stieg Rolan in die Nase und zog Ihn in Richtung eines anderen Standes. Die Teller der bereits anwesenden Gäste, und nicht zuletzt die Aufschrift des großen Schildes bestätigten seinen Verdacht, Sflakis! Ein gebackenes Teigkissen, dass mit diversen Fleisch- und Saucensorten gefüllt ist. Ironischerweise wurde diese dunkelelfische Spezialität von einem Zwerg angeboten. Gäbe es mehr Leute wie Ihn, würden sich diese Völker wohl weit weniger hassen. Rolan hatte keinen großen Hunger, also nahm er nur ein Taschensflakis, dass im der Zwerg in einer fettigen Papiertüte überreichte. Herzhaft biss Er hinein, die Fleisch- und Saucenschichten waren sauber von einander getrennt, nirgendwo verlief etwas, dieser Zwerg verstand etwas von Sflakis.
Mit seinem Sflakis in der Hand setzte Rolan seinen Weg in Richtung der Präsentationsbühnen fort. Wenn er schon mal hier war, konnte er sich auch die Kleider ansehen, um die Conia ihren Vater in den nächsten Monaten zweifellos anbetteln würde. Je näher er seinem Ziel kam, desto weniger Wachen begegnete er. Nur ab und zu sah er noch einzelne, diese wirken meist ziemlich nervös und riefen oft irgendwelche Frauennamen in die Menge. Zweifellos die Namen der Adligen, die sie eigentlich beschützen sollten, aber dennoch aus den Augen verloren hatten. Rolan musste jedes mal schmunzeln, wenn er einen dieser armen Gestalten sah. Zugegeben, streng genommen gehörte er auch zu ihnen aber das war kein Grund sich Sorgen zu machen. Auf dieser Veranstaltung waren mindestens dreimal so viele Wachen, wie es Aristokratinnen gab. Niemand wäre so wahnsinnig, hier einen Angriff zu versuchen. Eine Entführung, still und heimlich wäre natürlich eine Möglichkeit. Aber von all den Anwesenden ausgerechnet Conia? Sicher, Ihr Vater war ein Freiherr und Stadthalter von Eichenfels, doch hier waren die Töchter von Königen. Sie wäre nun wirklich nicht das lohnendste Ziel.

Die großen Holzbauten waren umringt von einer großen Anzahl Frauen, die wie gebannt auf die dort aufgestellten Kleider starrten. Rolan war die Sache ein bisschen unheimlich. Es erinnerte ihn an diese Szene aus dem Theaterstück, dass Er sich vor Jahren mit Conia ansehen musste. Nachdem der Zauber des bösen Hexenmeisters seine Wirkung entfaltet hatte, lag das Dorf in Trümmern. Von einen leisen, allgegenwärtigen Flüstern begleitet traten die Dorfbewohner, die man während des Stücks lieben und hassen gelernt hatte, aus den zerstörten Häusern als Untote heraus. Sie sammelten sich um den Hexenmeister, das Flüstern erstarb, völlige Stille.....und dann gingen die Lichter aus. Conia hatte danach wochenlang Albträume und bestand sogar darauf, das er in ihrem Zimmer schlief. Das die das nicht ihren Vater bat, sagt einiges über ihre Beziehung zu ihm aus. Und mit dem gleichem, hypnotisierten Blick wie Untoten aus dem Stück starrte die Menge jetzt auf die Kleider.
Mit einem letzten Biss schlang Rolan den Rest seines Sflakis hinunter und zerknüllte die Papiertüte in seinen Händen. Für seine Größe hatte es Ihn ordentlich satt gemacht. Der Preis war auch akzeptabel, nicht zu vergessen die bereits erwähnte Qualität der Schichtentrennung. Wenn er erst einmal wieder in Eichenfels war, würde er sich nie wieder über zwergische Einwanderer beschweren. Doch wohin nun mit dem Müll?
Ein Holzfass, dass direkt vor dem Eingang eines kleinen Zeltes bereits vor Billigbierbechern und Sflakistüten überquoll, schien genau der richtige Ort dafür. Rolan warf die Tüte einfach in das Fass und wollte gerade wieder gehen, da war es wieder passiert! Der Stoß ließ ihn das Gleichgewicht verlieren und vorn über in das Zelt fallen. Also wirklich, heute war eindeutig nicht sein Glückstag. Aber diesmal hatte er gestanden, mit wem auch immer er diesmal zusammengestoßen war, es war auf jeden Fall dessen Schuld. Als Rolan sich umdrehte, war des erste, was er sah zwei intensiv grüne Augen, die durch den Eingang des Zeltes nach draußen spähten.
Das konnte doch wohl nicht wahr sein! Er war nicht nur wieder mit Jemanden zusammengestoßen, sondern auch noch mit der selben Person! Diesmal hatte er jedoch Gelegenheit, Sie sich näher anzusehen. Ihre Haut war etwas zu blass, so das sie etwas kränklich wirkte. Das war aber nichts ungewöhnliches. Viele Adlige verbringen zu wenig Zeit in der Sonne. Das schwarze Haar ging ihr bis knapp oberhalb des Halses und machte einen recht gepflegten Eindruck. Am Hals trug sie ein Amulett, dass mit einigen Kristallen verziert war. Rolan fühlte sich irgendwie...seltsam, wenn er es ansah. Magie? In seiner Heimat misstraute man Zauberern, aber in anderen Ländern war das vielleicht nicht so. Ihrer Kleidung nach war sie eindeutig wohlhabend. Gut möglich, dass man für sie so einen Art Schutzzauber um das Amulett gelegt hatte. Rolan richtete sich auf und warf einen Blick durch den Eingang des Zeltes. Wenn er schon umgerannt wurde, wollte er auch wissen, warum.
Er stand zwar mitten im Gedränge, dennoch konnte Rolan den Magier erkennen. Trotz seiner Kapuze war der nervöse Blick, den er durch die Menge warf, klar zu sehen. Am Rand des Geschehens entdeckte Rolan auch die beiden Soldaten, im Gegensatz zum Magier schienen sie kein bisschen nervös zu sein. Allerdings lässt sich Nervosität bei Jemanden mit herunter gekappten Visier auch schlecht erkennen. Dennoch war die Sache für Rolan klar: Diese Truppe war offensichtlich nicht bereit gewesen, ihrem Schützling etwas Privatsphäre zu gönnen, worauf dieser beschloss, sie zu erst in der Menge abzuhängen, und sich dann in diesem Zelt zu verstecken. Und bei letzterem war sie mit ihm zusammengeprallt.
Mit einem lauten Räuspern versuchte Rolan, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Das Mädchen fuhr herum. „Oh, du. Das eben gerade, dass tut mir Leid.“ „Schon in Ordnung.“ Gut, sie hatte sich entschuldigt, damit es von seiner Seite aus geklärt. Er wendete sich dem Ausgang zu, als sie nach seinem Arm griff. „Nicht, wenn sie dich aus dem Zelt kommen sehen, erregt das nur unnötig Aufmerksamkeit. Warte bitte noch etwas. Nur so lange, bis sie weg sind.“ Rolan seufzte, kam dann aber doch ihrer Bitte nach. Was machte es auch für einen Unterschied? Er hatte schließlich noch den halben Tag vor sich, und keine wirklichen Ziele. Da konnte er auch ruhig noch etwas bleiben.
Der große, umgestürzte Sack war zwar nicht unbedingt die bequemste Sitzgelegenheit, aber er würde für den Moment reichen müssen. „Wie heißt du eigentlich?“ Fragte ihn das Mädchen, dass sich währenddessen neben ihn auf den Sack setzte. „Rolan, und du?“ Antwortete er ihr. „Leira.“ „Ein schöner Name.“ Bemerkte Rolan. „Klinkt irgendwie elfisch.“ „Richtig.“ Bestätigte sie. „Bei den Vhiliselfen hat das irgendeine Bedeutung. Leider kenne ich sie nicht.“ Leira seufzte. „Mein Vater mag solche außergewöhnlichen Namen. Er wollte, dass Niemand mich als normales Mädchen sieht, auch wenn ich eins bin. Zumindest war ich es damals...“ „Ach was!“ Widersprach Rolan. „Von allen Leuten, denen ich hier bisher begegnet bin, gehört du eindeutig zu den Normalsten.“ Leira lächelte, aber es war ein bitteres lächeln. „Das du das ausgerechnet zu mir sagst.“ Rolan war verwirrt. „Was meinst du damit?“ Leira antwortete darauf nicht, stattdessen packte sie sanft seinen Kopf und drückte ihn gegen ihre Brust.
Zugegeben, sie war etwas kalt, aber dennoch war es alles in allem ein sehr angenehmes Gefühl. Nach diesem Gespräch hatte er eigentlich erwartet, dass sie ihm ihre schreckliche Abnormalität, für die sich sich anscheinend schämte, offenbaren würde. Vielleicht wollte sie sich auch einfach nur für seine freundlichen Worte bedankten? Dann endlich hörte Rolan es. Das heißt, er hörte es gerade nicht. „Du....du hast keinen Herzschlag.“


6. Mai 2011, 21:26
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Beitrag Re: Ein Herz muss nicht schlagen, um lieben zu können
Keiner von beiden hatte in den letzten Minuten etwas gesagt, dass Schweigen lag wie eine schwere Decke auf dem ganzen Zelt. Schließlich durchbrach Rolan es: „Was bist du, Leira?“ „Tot.“ In ihrem Gesicht lag wieder dieses bittere Lächeln. „Schon seid Jahren.“ Mit dieser Antwort hatte Rolan schon gerechnet, und dennoch weckte sie eine Neugier. „Was ist passiert?“ Die Frage war ihm kaum über die Lippen gekommen, da bereute er sie schon wieder. Was bildete er sich eigentlich ein? Er war nur ein Fremder in einem Zelt, so Jemanden erzählte man nicht die Geschichte seines Ablebens. Zu Rolans Überraschung war Leira aber ein sehr redselige Frau: „Es war letzten Monat vor etwa zwanzig Jahren, ich hatte meinen Vater auf Knien angefleht, mich auf diese Veranstaltung gehen zu lassen. Endlich hatte er eingewilligt, es war der wohl glücklichste Tag meines alten Lebens. Dann begann das Husten, und die Krämpfe.“ Das Lächeln auf ihrem Gesicht, dass die Erinnerungen an besser Zeiten hervorgerufen hatte, erstarb. „Schwarzfieber sagten sie. Unheilbar, aber Vater wollte das nicht akzeptieren. Kein Vater will seine Tochter sterben sehen, doch kein Vater kann es letztendlich verhindern, wenn selbst die größten Heiler und Alchemisten machtlos sind. Aber solche Regeln gelten nicht für einen Mann, der über die Toten herrscht.“
„Dann ist dein Vater also ein Schwarzmagier.“ Vermutete Rolan. Leira nickte: „Seine Magie konnte mein Leben nicht retten. Aber sie konnte dafür sorgen, dass meine Augen nicht lange geschlossen blieben. Er blieb bei mir, bis es zu ende ging. Möglicherweise dauerte es nur ein paar Stunden. Vielleicht aber auch Tage.....oder Wochen. Was spielt Zeit schon für eine Rolle, wenn das einzige, was du in dir fühlst Schmerz und das wirken von Magie, die du nicht verstehst, ist? Ich war damals sechzehn....und bin bis Heute keinen einzigen Tage gealtert.“ Bei ihren letzten Worten betrachtete Leira ihre Handfläche, als hoffte sie, doch noch eine Spur der Jahrzehnte zu finden.
„Ist das wirklich so einfach?“ Schon wieder so eine Frage, die er gleich wieder bereute, aber das interessierte ihn. Unsterblichkeit und ewige Jugend standen bei den meisten Menschen nicht gerade am Ende ihrer Wunschliste. Gut, man musste dafür sterben, aber das würde sicher nicht alle abschrecken, wahrscheinlich nicht mal die Hälfte. Glücklicherweise verzieh ihm Leira auch diesmal seine Neugier: „Es hat seinen Preis.“ Sie deutete auf ihr Amulett. „Zum einen braucht der Zauber etwas, das ihm seine Kraft gibt. Ohne dieses Schmuckstück kann ich nicht existieren.“ Gut, das war ein Argument. Abhängigkeit von etwas, dass ein geschickter Dieb ihnen leicht nehmen konnte, gefiel den Leuten nicht. Aber trotzdem hätten sich sicher auch Solche gefunden, die sich auch davon nicht abhalten ließen. „Und zum anderen?“
Statt ihm zu antworten, nahm sie seinen Arm, streifte den Ärmel seines Hemdes zurück und fuhr mit ihren Fingern über ihn. „Spürst du das?“ „Ja“ Sie ließ seinen Arm los. „Ich nicht. Ich spüre gar nichts.“ In ihrer Stimme lag Bitterkeit. „Ich erlebe das Leben, wie durch eine Eisschicht. Man muss mir schon einen Dolch in den Körper jagen, bevor der Schmerz zu mir durchdringt. Alles andere existiert für mich nicht. Da ist kein Wind in meinem Gesicht, kein Wein in meiner Kehle, keine Hand auf meinem Schoss.“ Erschrocken zog Rolan seine Hand zurück. Wann war die denn dahin gerutscht? „Nur die wenigsten, intensivsten Gefühle können noch zu mir durchdringen.“ Sie sah ihn an. „Und mir für einen kurzen Moment die Illusion gegen, zu leben.“
„Deine Wachen“ Rolan war dieser Gedanke nicht aus dem Kopf gegangen. „Sind sie auch wie du?“ „Nur zum Teil.“ Antwortete sie ihn. „Sie haben keinen freien Willen mehr. Anders als ich sind sie nur Marionetten in den Händen meines Vaters.“ So seltsam es auch klang, Rolan freute diese Antwort. Nun hatte er endlich etwas, mit dem er sie aufheitern konnte. „Also hast du es besser getroffen als sie.“ Die Schlosswachen in Eichenfels hätten ihn ausgelacht, wenn sie so reden gehört hätten. Sie mussten sich ständig herzzerreißende Lebensgeschichten anhören, nur um dann zu erklären, dass es bei den Einlass-regeln für das Schloss keine Ausnahmen für gescheiterte Existenzen gibt. Es war nicht gut, dass Schicksal Fremder zu sehr an sich ran zu lassen.
„Habe ich das?“ Der bittere Ton in ihrer Stimme verriet, dass Rolan es nicht geschafft hatte, sie aufzumuntern. „Ihre Seelen sind in ihren Körpern versiegelt. Sie bekommen nichts mehr mit von den, was sie tun. Während sie also schlafen, muss ich Tag für Tag mein Leben fortsetzten. Mein Unleben.“ Rolan rückte näher an sie heran. „Hast du...“ „Leira!“ Unterbrach ihn eine laute Stimme.
Im Eingang des Zeltes stand der Magier aus Leiras Gefolge. Sein Gesicht strahlte eine enorme Erleichterung aus. „Endlich haben wir euch gefunden. Ich fürchtete schon, euch könnte etwas zugestoßen sein.“ Sein Blick viel auf Rolan. „Das sollte mich ja nicht wundern.“ Sagte er leise zu sich lebst, bevor sich wieder Leira zu wand. „Wir haben euch in eurer Abwesenheit für das abendliche Dinner angemeldet. Ich konnte zwar keine Rücksprache mit euch halten, dennoch bin ich sicher, dass alles zu eurer Zufriedenheit ausfallen wird. Wir können unseren Aufenthalt auf dieser Veranstaltung also wie geplant vorsetzten.“ Leira verabschiedete sich rasch von Rolan und verließ zusammen mit dem Magier das Zelt.
Das war also seine erste Begegnung mit einer Untoten. Rolan immer gehofft, dass es nie dazu kommen würde, und er hatte sie sich auch ganz anders vorgestellt. Ein schreckliches, verwesendes Ungetüm, dass die Treppe einer alten Gruft herauf gestürmt kommt, hinter ihm die Angefressenen Leichen seiner Opfer. Doch statt einem Schwall aus Tod und verderben hatte sie ihm ihre Lebensgeschichte entgegen geworfen. Statt um sein Leben zu rennen musste er dem Drang widerstehen, sie tröstend in den Arm zu nehmen.
Rolan stand auf und verließ das Zelt. Er hatte sich nun wirklich genug den Kopf über sie zerbrochen, und schließlich war es allmählich an der Zeit, Conia zu suchen.


20. Mai 2011, 16:39
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Beitrag Re: Ein Herz muss nicht schlagen, um lieben zu können
Rolan spähte durch den Eingang. Wie in den anderen Zelten war auch hier der Boden mit einem Roten Teppich ausgelegt. Um einen kleinen Tisch waren einige Sofas und Sessel aufgestellt. Zwei Damen unterhielten sich lautstark miteinander, eine andere machte sich über ein Stück Kuchen her. Aber jene, die er suchte, war natürlich nicht hier.
Missmutig wendete sich Rolan ab. Das wievielte Zelt war das? Und wie viele würden noch folgen, bis er sie findet? Während er weiterging, kreisten seine Gedanken wieder um Leira und al die Fragen, die er ihr noch gern gestellt hätte. Was von ihrem Körper funktioniert noch? Kann sie heiligen Boden betreten? Muss sie noch schlafen, essen oder atmen? Wurde sie schon mal von Priestern oder Paladinen gejagt? Trinkt sie Blut? Was denkt die Bevölkerung unter der Herrschaft ihres Vaters über sie? Hat sie einen Freund?
Natürlich hätte er ihr nicht alle Fragen gestellt. Ihr Existenz war auch so schon bedauernswert genug, da musste er sie nicht auch noch mit seiner Neugier belästigen. Dennoch wäre es wirklich schön gewesen, etwas länger mit ihr sprechen zu können und...
Ein vertrautes Geräusch riss ihn aus seinen Gedanken. Dieses Kichern, dieses schrille, nervtötende Kichern. Das konnte nur einer gehören. Rolan beschleunigte seine Schritte, bis er schließlich durch den Eingang eines weiteren Zeltes schritt.
Conia sah kurz zu ihm rüber, wendete sich dann aber wieder ihrer Gesprächspartnerin zu. „Ich habe dir ja gesagt, dass er nach mit suchen würde.“ Neugierig betrachtete Conias Freundin den Neuankömmling. „Das ist also deine Leibwache. Ich muss schon sagen, treffend beschrieben. Nur bei den Muskeln hast du eindeutig übertrieben.“ Conia grinste. „Na ja, vielleicht ein bisschen.“
Rolan war sich nicht ganz sicher, was er davon halten sollte. Sie hatte sich also mit ihrer Bekanntschaft in eines der Zelte begeben, um bei Tee und Gebäck über seinen Körperbau zu reden? Sollte ihn ein derartiges Interesse jetzt verärgern oder schmeicheln? Er beschloss, gleiches mit gleichem zu vergelten, und warf seinerseits einen Blick auf Conias neue Freundin. Die blasse Haut, die Spitzen Ohren, eindeutig eine Dunkelelfe. So wie Conia ständig von diesem Volk schwärmt, wunderte es ihn nicht, dass sie gleich Freundschaft mit einer schloss. Was ihn jedoch irritierte, waren ihr lockiges, braunes Haar. Rolan hatte immer gedacht, alle Dunkelelfen hätten schwarze Haare.
Conia bemerkte seinen Blick offenbar. „Darf ich vorstellen, Shandris Jana. Ihre Mutter ist Mitglied im großen Rat.“ Der große Rat, Rolan hatte davon gehört. Die Dunkelelfen hatten keinen direkten Herrscher, Stadtessen bildeten die mächtigsten der drei herrschenden Kasten, Adel, Magier und Klerus den Rat, der die wichtigen Entscheidungen für das Reich fällt. In der Praxis herrscht in der Politik der Dunkelelfen allerdings nur Stillstand, da sie sich nie auf irgendetwas einigen können.
„Angenehm, Ich bin Rolan.“ Er streckte ihr die Hand entgegen. War das überhaupt standesgemäß? Egal, für einen Rückzieher war es jetzt zu spät.
Shandris schüttelte seine Hand, falls es nicht standesgemäß war, schien es ihr nichts auszumachen. Conia sah zu ihr herüber. „Es kommt uns eigentlich sehr gelegen, dass er gerade jetzt hier auftaucht.“ Sie erwiderte ihren Blick. „Überaus gelegen.“ Rolan gefiel das nicht, es lag so etwas verschwörerisches in ihrer Stimme. „Was genau meint ihr damit?“ Conia wendete ihren Blick wieder zu ihm. „Nun, wir wollten uns eigentlich gerade für das abendliche Dinner anmelden..“ Sie klang dabei so unangenehm schadenfroh. „Aber jetzt kannst du das auch für uns erledigen.“ Vollendete Shandris ihren Satz mit einer solchen Selbstverständlichkeit, als ob sie sich schon seid Jahren kennen würde.
Das Dinner also. Rolan wusste nur zu gut, womit eine Anmeldung verbunden war. Endloses anstehen, Fragen beantworten und ausfüllen von Formularen. Er hätte sich über diese äußerst zeitintensive Aufgabe sehr geärgert, normalerweise zumindest.
„Wie du wünscht Conia.“ Er deutete eine Verbeugung an, und verließ dann das Zelt. „Vergiss nicht, es heißt Shandris. S-H-A-N-D-R-I-S.“ Rief die Dunkelelfe ihm noch hinterher, bevor sie sich wieder Conia zuwarte. „Hattest du nicht gesagt, er wäre nicht so ein Ja-Sager?“

Tischreihe folge an Tischreihe, jede mit diversen Köstlichkeiten und Erfrischungen gedeckt. Im Grunde sah es wie ein normales Bankett unter Adligen aus, nur zehnmal größer und unter freiem Himmel. Hinter den Stuhlreihen der der Schlemmenden bildete sich eine zweite Reihe aus Wächtern, Beratern und anderen Untergebenen. Nur die wenigsten Gefolgsleute hatten einen Sitzplatz erhalten. Conia jedoch hatte darauf bestanden, ihre Leibwache zu ihrer Linken Platz nahm. Zumindest hatte Rolan das erzählt, nachdem er für eine ganz besondere Sitzkonstellation gesorgt hatte.
Er hatte sich mühe gegeben, über das erneute Treffen überrascht zu wirken. Es war ihm nicht besonders gut gelungen. „Also, wie hat dir die Sache hier bis jetzt gefallen?“ Es war eine belanglose Frage, aber ein guter Einstieg in ein Gespräch. Leira zuckte mit den Schultern. „Ganz nett, genau wie im letzten Jahr.“ Rolan schaute zu Conia hinüber. Sie war nach wie vor in eine schier endlose Plauderei mit Shandris vertieft. Über Schule, Kleider, Pralinen, Mädchenkram eben (eigentlich führten die beiden ja eine Diskussion über die gesellschaftlichen Systeme ihrer Völker und die Rolle der Geschlechter darin. Sie hatten ihn dabei auch mehrfach nach seiner Meinung gefragt, aber er hatte einfach nicht zugehört).
Rolan wollte Leira gerade eine weitere Frage stellen, als ihm ihr leerer Teller auffiel. „Du hast ja noch gar nichts gegessen.“ Leiras Blick schweifte über al die erlesenen Speisen, die man vor ihr aufgebaut hatte. „Wozu?“ Sie füllte etwas Pudding in ihre Schale, übergoss ihn mit Fischsuppe und Wein, garnierte das ganze mit zerriebenen Käse und schlang die widerliche Mischung dann mit einem einzigen Schluck hinunter. „Schmeckt alles gleich, nach nichts.“
Nach dieser Demonstration stieg in Rolan eine gewisse Übelkeit auf, er wollte das Gespräch aber noch nicht beenden. „Heißt das, das du nie etwas isst oder trinkst?“ Die Frage stand tatsächlich auf seiner Liste, insofern war Leiras Veranschaulichung doch zu etwas gut gewesen. „Nur selten.“ Er schloss aus dieser Antwort, das sie es wohl nicht regelmäßig tun musste. „So, was genau?“ Statt zu antworten erhob Leira sich von ihrem Stuhl. „Entschuldige mich bitte, ich muss mich erfrischen.“ Rolan sah ihr noch kurz hinterher. Schade, er hätte ihr gern noch so viele Fragen gestellt.
„Und, wer ist deine neue Freundin?“ Wendete sich Conia an ihn. „Sie ist nicht meine Freundin.“ Sagte Rolan scharf. „Sie ist lediglich eine Zufallsbekanntschaft, genau wie Shandris. Ich habe ihr lediglich ein paar Fragen gestellt.“
„Schon klar.“ antwortete Conia mit einem breiten Grinsen. „Und es ist natürlich nur ein Zufall, dass ihr neben einander sitzt nachdem du die Plätze reserviert hast. Und auch die Tatsache, dass sie dich nach eurem Gespräch eingeladen hat, hat natürlich nichts zu bedeuten.“ Jetzt hatte sie Rolan aber verwirrt. „Moment, eingeladen?“ Conia schüttelte den Kopf. „Du hasst sie gefragt, war sie isst, beziehungsweise trinkt. Darauf sagt sie, dass sie sich erfrischen will, und verlässt den Tisch in Richtung der Stände, die diverse Sorten an Alkohol anbieten und eigentlich für die Wachleute gedacht sind. Klingt für mich stark nach einer Einladung.“ Rolan klang diese Theorie doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen. „Bist du sich..“ „Jetzt lauf ihr schon nach, du Schwachkopf!“ Conia legte einen Ton an, der keinerlei Widerspruch duldete.

Mit jedem Schritt sang Rolan der Mut. Das war doch nie und nimmer eine Einladung. Er verstand gar nicht, wie Conia darauf kommen konnte. Hoffentlich würde Leira es ihm nicht allzu übel nehmen, dass er ihr gefolgt war. Möglicherweise könnte er sie besänftigen, in der sie seinerseits einlud. Aber vielleicht würde sie das nur noch mehr verärgern.
„Ich dachte schon, du kommst nicht mehr.“ Der Stand war bereits verlassen, alle Fässer und Kisten waren vom Inhaber bereits fortgeschafft worden. Leira musste ihn gerade noch rechtzeitig erwischt haben, um ihn die zwei Flaschen auf dem Tisch neben ihr ab zukaufen. Conia hatte also doch recht gehabt.
Leira reichte ihm eine der Flaschen, die leicht ins orange gehende Farbe zeichnete es eindeutig als ein Bier der Königswiesenbrauerei aus. Nicht gerade seine Lieblingssorte, aber das war nicht der richtige Moment, um anspruchsvoll zu sein. „Danke, also gibt es einen bestimmten Grund, warum wir hier sind?“ Sie sah ihn an. „Du wolltest doch wissen, was ich trinke.“ Sie nahm ihre Flasche. Rolan hatte so eine schon mal gesehen. Fellmoorer Feldfruchtschnaps, die Schlosswachen hatten das Zeug einmal und danach nie wieder. Bei den Schlosswachen bedeutete das, dass das Gesöff entweder nichts taugte oder selbst für sie zu viel war. Nah ihren Aussagen war letzteres der Fall gewesen.
Leira schien von derartigen Geschichten jedoch noch nie etwas gehört zu haben. Kaum war der Korken aus dem Hals entfernt, setzte sie an und trank die gesamte Flasche aus. Die Bestrafung folge auf dem Fuß, die Flasche entglitt ihrer Hand und zerbarst am Boden, als schwere Krämpfe ihren Körper durchfuhren. Rolan war sich nicht sicher, wie er reagieren sollte. Sollte er sie festhalten? Nein, das würde nichts gegen die Schmerzen ausrichten. Es blieb ihm nichts anderes übrig als abzuwarten, bis die Krämpfe vorüber gingen.
„Warum trinkst du das, wenn du es nicht verträgst?“ Ob es überhaupt jemanden gibt, der das tut, ist wiederum eine andere Frage. Leira brauchte etwas, bis sie genug zu Atem gekommen war, um antworten zu können. „Weil es eines der wenigen Dinge ist, die ich noch schmecken kann.“ Schon wieder dieser Drang, sie tröstend in den Arm nehmen zu müssen. „Gibt es keine anderen Dinge, die dich etwas fühlen lassen? Welche, die weniger Gesundheitsschädlich sind?“ Dabei war Rolan sich nicht mal sicher, ob der Schnaps ihr überhaupt schadete. Immerhin war sie tot.
Ein leichtes Lächeln strich über Leiras Lippen. „Da gäbe es schon etwas, aber das wirst du ja vielleicht selbst ausfinden.“ Rolan verstand nicht. „Wie meinst du das?“ Das lächeln auf ihren Lippen wurde breiter. „Wir haben den Tag in einem Zelt begonnen, vielleicht sollten wir ihn in einem enden lassen.“ Scheinbar hatte die Frau eine Vorliebe dafür, in Rätseln zu sprechen. „Erkläre das genauer.“ Leira verdrehte die Augen. „Du verstehst es immer noch nicht. Ich habe dir ja gesagt, gesagt, dass ich nur die intensivsten Gefühle noch spüren kann. Nun, Sex ist eines davon.“
Okay, jetzt verstand Rolan, und schüttelte den Kopf. An sich war das Angebot ja gar nicht mal schlecht. Untot oder nicht, sie sah verdammt gut aus. Und die Tatsache, dass sie hier war zeigte, dass sie eigentlich weit außerhalb seiner Möglichkeiten war. Eine einzige Nacht, ohne jedwede Verpflichtungen, noch dazu mit dem guten Gefühl, eine arme Seele für einen Moment von ihrer Last befreit zu haben. Aber dennoch schüttelte er den Kopf. Natürlich redete er sich ein, dass er nur nicht zulassen konnte, dass sie sich weiter diesen Illusionen hingab. Die Wahrheit war aber schlicht, das er einfach mehr wollte.
Liebe auf den ersten Blick. Rolan hatte das immer für Unsinn gehalten. Menschen verlieben sich nicht bei der ersten Begegnung in einander, zeugen drei Tage später ihr erstes Kind und sind ende der Woche verheiratet. Scheinbar aber doch, nur das hier das Interesse nur von einer Seite vorhanden war. Und es für beide keine Zukunft gab, zumindest keine gemeinsame.
In Leiras Gesicht stand Enttäuschung, vielleicht sogar Trauer geschrieben. Rolan wusste es nicht genau, er wollte ihr nicht in die Augen sehen. „Nun..gut. Dann gibt es für uns nichts mehr zu besprechen. Ich muss jetzt gehen, Roderik wird sicher schon ungeduldig und....ich muss jetzt gehen.“ Rolan Widerstand der Versuchung, ihr hinterher zusehen, und machte sich wenig später auch auf den Weg.

Eigentlich hätte er zum Dinner zurückgemusst. Schließlich war es seine Aufgabe, Conia zu beschützen. Aber das hätte auch bedeutet, sich wieder neben Leira zu setzten. Rolan war sich nicht sicher, ober das ertragen hätte. Er war sich ja noch nicht einmal sicher, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte. Hätte er vielleicht doch mit ihr mitgehen sollen? Schlussendlich würde ja so oder so nicht aus ihnen werden.Warum da nicht zumindest das nehmen, was man bekommen konnte?
Ein erneuter Zusammenstoß riss ihn aus seinen Gedanken. Dieses mal war es nicht Leira, stattdessen klammerte sich eine Wache an ihn. In der Augen des Mannes stand Verzweiflung. „Du...du musst mir helfen! Sie ist...weg. Ich hab nur kurz nicht abgepasst und....sie war weg....einfach weg.“ Offensichtlich wieder so ein Leibwächter, der seinen Schützling verloren hatte. „Ganz ruhig“ versuchte Rolan ihn zu beruhigen. „Sie hat bestimmt nur eine eine nette Adlige kennengelernt und ist mit ihr in eines der Zelte gegangen. Spätestens Morgen findest du sie ganz sicher wieder.“ Der Mann wirkte alles andere als beruhigt. „Aber sie...sie kann doch nicht laufen.“
Erst jetzt bemerkte Rolan die Holzkonstruktion hinter ihm. Ein großer Stuhl, an dessen Beinen man Räder montiert hatte. Er hatte von diesen 'rollenden Stühlen' gehört. Sie gewährten jenen etwas Mobilität, die von den Göttern mit gelähmten Beinen gestraft waren. Die diese Tatsache ließ Rolans Theorie etwas unglaubwürdig erscheinen. Selbst wenn sie und eine andere Leibwache sich Hals über Kopf ineinander verliebt hätten, hätte er sie sicher nicht Händen getragen. Zumindest hätte Rolan das nicht für Leira getan. Nein, hier stimmte etwas ganz und gar nicht.


12. Jun 2011, 10:23
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